16. Juni 2026

Westnetz sorgt für höhere Versorgungssicherheit in Neuenkirchen

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Michael Berkemeier

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  • Modernisierung der Stromnetzinfrastruktur
  • Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmende in der Marienstraße und der Arnold-Janßen-Straße in Neuenkirchen ab der kommenden Woche


Die Anforderungen an die Versorgungsnetze steigen stetig. Um die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft sicherzustellen, beginnen in der kommenden Woche im Bereich der Marienstraße und der Arnold-Janßen-Straße in Neuenkirchen umfangreiche Bauarbeiten, um das Stromnetz zu verstärken.


Durch die Bauarbeiten wird es auch zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen. Für die Dauer der Bauarbeiten wird die Marienstraße nicht durchfahrbar sein, sondern wird von beiden Seiten zur Sackgasse. Die Grundstücke der Anwohnerinnen und Anwohner sind von den Baumaßnahmen nicht betroffen und in der Regel während der Bauarbeiten zu erreichen. Sollten die Arbeiten es erforderlich machen, dass einzelne Einfahrten kurzfristig nicht nutzbar sind, wird dies im Vorfeld individuell mit den Anwohnenden abgesprochen. Die Bürgersteige sind auch während der Bauarbeiten weiter nutzbar. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich rund acht Wochen. Witterungsbedingte Einflüsse können gegebenenfalls kurzfristige Anpassungen des Zeitplans erforderlich machen.


Konkret werden im Zuge dieser Netzverstärkungsmaßnahme durch die Westnetz zwei neue Niederspannungskabel auf einer Länge von rund 200 Metern verlegt. Betroffen ist der Bereich der Marienstraße zwischen den Hausnummern 4 und 22, sowie der Bereich der Einmündung Marienstraße / Arnold-Janßen-Straße. Nötig werden die Baumaßnahmen, weil die Stromnetze immer höheren Belastungen ausgesetzt sind: Immer mehr Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Firmen und Privathäusern speisen Strom ein. Ladestationen für E-Autos und E-Bikes sowie Wärmepumpen zum Heizen der Häuser haben einen höheren Strombedarf. Hinzu entstehen im Zuge der Nachverdichtung neue Bezugskunden, die an die bestehende Stromversorgung angeschlossen werden müssen. Um einer Überlastung der Netze und damit möglichen Störungen vorzubeugen, investiert Westnetz vorausschauend in die Verstärkung der Netze.


Hintergrund:

Das Stromnetz kann man sich wie ein Straßennetz vorstellen: Es gibt Autobahnen, Bundesstraßen und Landstraßen. Ebenso teilt sich das Stromnetz in das Hochspannungsnetz (110.000 Volt), das Mittelspannungsnetz (10.000 Volt) und das Niederspannungsnetz (400 Volt) auf. Die unterschiedlichen Netze bedienen verschiedene Abnehmer: das Hochspannungsnetz größere Orte und energieintensive Unternehmen, das Mittelspannungsnetz kleinere Orte und Unternehmen sowie das Niederspannungsnetz einzelne Haushalte und Geschäfte. Umspannwerke und Ortsnetzstationen stellen die Verbindung zwischen den einzelnen Spannungsebenen her – vergleichbar mit Autobahnkreuzen oder Autobahnabfahrten.


Geplant wurde die neue Versorgungsleitung am Westnetz-Betriebsstandort in Metelen. In der gesamten Region Ems-Vechte verantwortet Westnetz die Planung, den Bau, die Instandhaltung und den Betrieb von 12.400 Kilometern Strom-, 2.500 Kilometern Gas- und 170 Kilometern Wassernetz. Insgesamt 130 Mitarbeiter sorgen in der Region für eine zuverlässige Energieversorgung.