
16. Juni 2026
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Gemeinsam für den Artenschutz: Die Westnetz-Mitarbeitenden Alexander Posininsky und Matthias Kauz unterstützten gemeinsam mit Storchenberingerin Martina Kohls die Beringung der Jungstörche Ben, Frieda und Franzi auf einem Strommast nahe der Kita Rasselbande in Meddersheim. Ben und Frieda wurden zusätzlich mit GPS-Sendern ausgestattet und können über die App Animal Tracker auf ihrer Reise verfolgt werden. (Foto: Westnetz GmbH / Sabrina Kunz)
Einen besonderen Einsatz der etwas anderen Art hatten die Mitarbeitenden des Verteilnetzbetreibers Westnetz in Meddersheim. Auf einem Strommast nahe der Kita Rasselbande hat ein Storchenpaar erfolgreich Nachwuchs großgezogen. Gemeinsam mit der erfahrenen Storchenberingerin Martina Kohls unterstützten die Westnetz-Mitarbeitenden Alexander Posininsky und Matthias Kauz die Beringung der Jungstörche und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zum Arten- und Naturschutz.
Mittels eines Hubsteigers konnten die jungen Störche sicher erreicht werden. Während der Beringung wurden die Tiere untersucht und mit einem individuellen Kennzeichnungsring versehen. Eine besondere Verbindung besteht zwischen den Jungstörchen und den Kindern der Kita Rasselbande: Die Kinder durften den drei Jungvögeln eigene Namen geben. So heißen die jungen Störche nun Ben, Frieda und Franzi.
Für zwei der drei Jungstörche gab es zudem eine besondere Ausstattung: Ben und Frieda erhielten zusätzlich einen GPS-Sender. Mithilfe dieser modernen Technik können ihre zukünftigen Flugrouten und Aufenthaltsorte dokumentiert werden. Die Sender liefern wertvolle Daten für die Forschung und den Artenschutz. Gleichzeitig ermöglichen sie es, die Reisen der beiden Störche über die App Animal Tracker zu verfolgen. So können die Kinder der Kita, ihre Familien sowie alle Interessierten jederzeit nachverfolgen, wo sich Ben und Frieda gerade aufhalten und welche Strecken sie auf ihrem Zug in die Überwinterungsgebiete zurücklegen. Die gewonnenen Daten liefern wertvolle Erkenntnisse über das Zugverhalten, Rastplätze und Gefahren entlang der Reiserouten von Weißstörchen.
„Besonders schön ist, dass die Störche direkt in der Nähe der Kita Rasselbande brüten. Für die Kinder ist das jeden Tag ein faszinierendes Naturerlebnis. Sie können das Brutgeschehen und das Aufwachsen der Jungvögel aus nächster Nähe beobachten und Natur unmittelbar vor ihrer Haustür erleben“, erklärte Alexander Posininsky von Westnetz.
Die Beringung von Jungstörchen dient wissenschaftlichen Zwecken und liefert wertvolle Erkenntnisse über Zugrouten, Überlebensraten und Brutgebiete der Tiere. Jeder Ring trägt eine individuelle Kennzeichnung, sodass Beobachtungen später den einzelnen Vögeln zugeordnet werden können. Die gewonnenen Daten helfen Forschenden und Naturschutzorganisationen dabei, die Entwicklung der Storchenbestände besser zu verstehen und gezielte Schutzmaßnahmen umzusetzen.
Westnetz engagiert sich seit vielen Jahren für den Schutz von Vögeln an ihren Anlagen. Dazu gehören unter anderem die Sicherung von Strommasten, die Installation von Nisthilfen sowie die enge Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden und ehrenamtlichen Artenschützern.
Für die Kinder der Kita Rasselbande in Meddersheim bleibt der Storchenhorst auf dem Mast auch weiterhin ein ganz besonderer Blickfang. Mit etwas Glück können sie in den kommenden Wochen beobachten, wie Ben, Frieda und Franzi ihre ersten Flugversuche unternehmen und sich auf ihre große Reise vorbereiten. Dank der GPS-Sender werden die Kinder die Reisen von Ben und Frieda sogar über deren Abflug hinaus in der App Animal Tracker weiterverfolgen können.