12. Juni 2026

Doppelte Kabel für zukunftsweisendes Netz: Westnetz verstärkt Mittelspannungsleitung in Borken

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Kathrin Wiegers

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  • Westnetz stärkt das Stromnetz mit rund 8 Kilometern Erdkabel von Borken nach Rhedebrügge durch neues Doppelkabelsystem
  • Moderne Verkabelung fördert Ausbau von Windparks und PV-Freiflächenanlagen in Borken


Die Firma AFS Kabelmontagen GmbH führt ab der kommenden Woche im Auftrag der Westnetz GmbH Baumaßnahmen ab der Heidener Straße im Außenbereich von Borken durch. Ziel des Modernisierungsprojektes ist es, das Stromnetz in der Region für die Zukunft zu stärken. Die Baumaßnahme erfolgt in Form einer Wanderbaustelle, welche größtenteils im Außengebiet von Borken in Richtung Rhede parallel zur B67 verläuft. Je nach Witterung werden die Arbeiten voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein.


Das Bauvorhaben ist Teil einer umfassenden Modernisierungsmaßnahme in Borken und der Umgebung im höheren Mittelspannungsbereich, die bereits im vergangenen Jahr angelaufen ist. Im Projektverlauf soll die 30-kV-Erdleitung von der Umspannanlage Borken bis zu der Umspannanlage Rhede auf einer Strecke von 17 Kilometern verstärkt werden.

Der aktuelle Teilabschnitt, ausgehend von der Umspannanlage Borken, beträgt 8 Kilometer. Westnetz ergänzt die Leitung durch ein leistungsfähiges Doppelkabelsystem. Neben des gestärkten Stromnetztes für die Region ermöglichen die leistungsstarken Kabel künftig ebenfalls die Integration von Strom aus zusätzlichen Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Windparks.


„Wir starten an der Umspannanlage Borken in der Heidener Straße und werden die Kabel unter anderem entlang sowie teilweise querend der Straßen Im Trier, Marbecker Straße, Raesfelder Straße, Grütlohner Weg und Weseler Straße verlegen. Generell verläuft die Maßnahme größtenteils im Außenbereich von Borken parallel zur B67 bis zum Hovesweg“, erklärte Matthias Alscher, der seitens Westnetz die Projektleitung übernimmt. Westnetz führt die Maßnahme teils in geschlossener und außerorts in offener Bauweise durch. Sperrungen der betroffenen Straßenzüge sind nicht geplant, sodass die Auswirkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich gehalten werden.