30. Juni 2026

Laurentianum Arnsberg besucht Westnetz Umspannanlage in Hüsten

Die Schülerinnen und Schüler des Physikkurses des Gymnasiums Laurentianum Arnsberg vor der Umspannanlage in Hüsten vor Beginn der Besichtigung (Foto: Westnetz GmbH / Hennecke

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Jasmin Hennecke

Pressekontakt für die Medien


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  • 16 Schülerinnen und Schüler lernten vor Ort die zentrale Rolle von Umspannanlagen kennen
  • Praxisnahes Verständnis für Technik und Zukunftsthemen


Der Physikkurs des Gymnasiums Laurentianum Arnsberg erhielt spannende Einblicke in die Welt der Energieversorgung. Bei einer Besichtigung der Umspannanlage in Hüsten wurde den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung moderner Stromnetze praxisnah vermittelt.


Während der Führung erfuhren sie, welche zentralen Aufgaben eine Umspannanlage übernimmt und warum sie für eine sichere Energieversorgung unverzichtbar ist. Die Westnetz Mitarbeitenden erklärten, wie elektrische Energie zwischen unterschiedlichen Spannungsebenen umgewandelt wird, um Haushalte, Gewerbe und Industrie zuverlässig mit Strom zu versorgen. Zudem erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Funktionsweise von Transformatoren, Schaltanlagen und Schutzsystemen. Auch aktuelle Themen wie die Energiewende, der Netzausbau und die Integration erneuerbarer Energien wurden aufgegriffen.


„Es ist uns wichtig, schon früh technisches Verständnis zu fördern und Interesse an Berufen in der Energiebranche zu wecken“, betonte Thomas Reuther-Klemm, Anlagenverantwortlicher bei Westnetz in Arnsberg. „Der direkte Einblick vor Ort macht komplexe Zusammenhänge greifbar und zeigt, wie essenziell eine stabile Infrastruktur für unseren Alltag ist. Gleichzeitig erleben die Schülerinnen und Schüler unsere Arbeit aus nächster Nähe.“


Eine Umspannanlage ist Teil des Stromnetzes und dient der Verbindung unterschiedlicher Spannungsebenen. Elektrische Energie wird auf ihrem Weg vom Kraftwerk, wo sie erzeugt wird, zum Endverbraucher auf mehreren Spannungsebenen transportiert, um eine möglichst verlustarme Übertragung zu erreichen. Sie sorgt aber inzwischen immer mehr dafür, dass der Strom aus den erneuerbaren Energien auch ins vorgelagerte Netz eingespeist werden kann. Die Anlage in Arnsberg transformiert die elektrische Energie beispielsweise von 110.000 Volt auf 10.000 Volt. Für die einzelnen Verbraucher wird diese Spannung dann in Ortsnetzstationen auf 400 Volt umgespannt. Die Anlage kann die Energie aber auch in umgekehrter Richtung umwandeln, um sie ins Netz einzuspeisen.