30. Oktober 2026

Mit kleinen Centbeträgen Hoffnung schenken: Restcent-Spende unterstützt Familie von Mats Kirch

Betriebsratsmitglied Martin Beyer (rechts) und Initiator Heiko Jäger(links) überreichten den Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an Magdalena Kirch (Mitte) und ihren Sohn Mats. (Foto: Westnetz GmbH / Sabrina Kunz)

Sabrina Kunz.jpg

Sabrina Kunz

Pressekontakt für die Medien


Diese Mitteilung teilen

  • Langjährige Spendenaktion unterstützt Familie bei wichtigen Therapie- und Fördermaßnahmen
  • 500 Euro für einen Jungen mit seltenem Gendefekt


Gesellschaftliches Engagement hat bei den Mitarbeitenden der Westnetz-Standorte Idar-Oberstein, Bad Kreuznach und Simmern seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. Bereits seit mehr als 15 Jahren sammeln sie über die sogenannte Restcentkasse Spenden für soziale und gemeinnützige Zwecke in der Region.


Durch den freiwilligen Verzicht auf die Cent-Beträge ihrer monatlichen Gehaltsabrechnung kommen regelmäßig Spendengelder zusammen, die dort eingesetzt werden, wo Unterstützung dringend benötigt wird. In diesem Jahr geht eine Spende in Höhe von 500 Euro an die Familie von Mats Kirch.

Initiiert wurde die Unterstützung von Heiko Jäger. Gemeinsam mit Martin Beyer als Vertreter des Betriebsrates überreichten beide den Spendenscheck an die Familie Kirch.


„Mit der Restcentkasse möchten wir Menschen in unserer Region unterstützen, die vor besonderen Herausforderungen stehen. Die Geschichte von Mats hat uns sehr bewegt. Wenn viele Menschen mit einem kleinen Beitrag mitmachen, kann daraus etwas richtig Wertvolles entstehen. Genau das macht die Restcentkasse für mich so besonders. Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, dass wichtige Therapien auch weiterhin möglich sind und Mats sowie seine Familie auf ihrem Weg unterstützen“, erklärte Jäger bei der Spendenübergabe.


Mats leidet am seltenen, genetisch bedingten A.T.R.X.-Syndrom. Die Erkrankung bringt erhebliche gesundheitliche Herausforderungen mit sich und macht regelmäßig spezielle Förder- und Therapiemaßnahmen erforderlich. Einige dieser Behandlungen sind mit hohen Kosten verbunden und werden nicht vollständig von den Krankenkassen übernommen. Deshalb ist die Familie immer wieder auf Unterstützung durch Spenden angewiesen.


Trotz der schwierigen Voraussetzungen konnte Mats in den vergangenen Jahren durch intensive Therapien und Fördermaßnahmen beeindruckende Fortschritte erzielen. Jeder Entwicklungsschritt eröffnet ihm neue Möglichkeiten und trägt zu mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität bei. Um diesen Weg fortsetzen zu können, sind jedoch auch künftig spezielle Behandlungen notwendig. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der Westnetz-Mitarbeitenden und bedanken uns herzlich bei allen, die mit ihren Restcents zu dieser Spende beigetragen haben. Solche Hilfen ermöglichen wichtige Therapien und geben unserer Familie gleichzeitig Mut und Zuversicht“, sagte Magdalena Kirch stellvertretend für die Familie.


Die Restcent-Aktion zeigt einmal mehr, dass viele kleine Beiträge gemeinsam einen spürbaren Unterschied machen können. Die Mitarbeitenden der Westnetz-Standorte setzen damit ein weiteres Zeichen für gelebtes gesellschaftliches Engagement in der Region.