15. Juli 2026

Hightech auf Tour: Neues Spezialfahrzeug prüft Methanemissionen in Echtzeit

Dieses Fahrzeug ist in den nächsten Tagen im Stadtgebiet Welver (Kreis Soest) und Meschede (Hochsauerlandkreis) unterwegs und kontrolliert die Dichtigkeit der Gasleitungen. (Foto: Picarro)


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  • Spezialfahrzeug überprüft das Gasnetz in Meschede und Welver
  • Im Einsatz für mehr Sicherheit


Ende Juli und Anfang August ist für Westnetz ein hochmodernes Spezialfahrzeug zur mobilen Methanmessung in Meschede-Kernstadt, Remblinghausen und in Welver, Scheidingen, Dinker und Illigen im Einsatz. Das Fahrzeug ist jeweils ab ca. 20.00 Uhr die Nacht hindurch unterwegs. Mit seiner innovativen Sensortechnik spürt es Methanleckagen im Gasnetz schnell und präzise auf. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und zur Versorgungssicherheit.


Das Messfahrzeug ist mit modernster Analyse- und Detektionstechnologie des amerikanischen Unternehmens Picarro ausgestattet. Auf den ersten Blick könnte das Fahrzeug an einen Google-Street-View-Wagen erinnern, allerdings ohne Kameras und ohne Fotoaufnahmen. Stattdessen misst der Aufbau in Echtzeit Windrichtung, Position sowie Methan- und Ethan-Konzentrationen in der direkten Umgebung. So lassen sich Leckstellen frühzeitig erkennen. Selbst geringste Methanemissionen können zuverlässig erkannt und lokalisiert werden. Damit stärkt Westnetz nicht nur die technische Sicherheit ihrer Netze, sondern unterstützt zugleich die eigenen Klimaziele durch eine deutliche Reduzierung potenzieller Treibhausgasemissionen.


„Um unseren Städten und Kommunen weiterhin die gewohnte Qualität im Bereich der Netzüberwachung zur Verfügung zu stellen, sind wir ständig auf der Suche nach der bestmöglichen Technik. Nur so können wir den Methanemissionen stets einen Schritt voraus sein und die Qualität unserer Arbeit kontinuierlich steigern,“ sagte Tobias Daus aus dem Netzbetrieb der Westnetz.


Mit dieser kontinuierlichen Überwachung sorgt Westnetz für ein noch sichereres und effizienteres Gasnetz in der Region.


Gasleitungen, die aufgrund ihrer Lage nicht mit dem Fahrzeug kontrolliert werden können, werden kurzfristig abgegangen. Mithilfe eines Prüfgerätes und einer Sonde überprüfen Monteurinnen und Monteure die Leitungen und kontrollieren, ob an einer Stelle Gas austritt. Werden Undichtigkeiten festgestellt, werden diese umgehend beseitigt.