Simmern-Rheinböllen/Kirchberg,
04
März
2024
|
12:08
Europe/Amsterdam

Digitale Netzdokumentation im Vorbeifahren

  • Westnetz digitalisiert Infrastruktur mit modernem Kamerafahrzeug 
  • Planung Glasfaserausbau in den Verbandsgemeinden Simmern-Rheinböllen und Kirchberg 

In den Kommunen Hirschfeld, Rödern, Kümbdchen, Keidelheim, Unzenberg, Würrich, Wüschheim, Belg, Altweidelbach, Niederkostenz und Rödelhausen ist der Kalenderwoche 11/12 ein besonderes Fahrzeug der Westnetz GmbH im Einsatz. Ein Kia Niro mit rein elektrischem Antrieb und einem smarten optischen Messsystem fährt die Ortschaften ab, um die Glasfasertrassen digital zu erfassen. 

Peter Klingels, Teamleiter Assetnahe Aufgaben im Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück der Westnetz, erklärt: „Mit dem sogenannten Mobile Mapping sind wir jetzt noch schneller und detaillierter in unserer Maßnahmenplanung. Die Fotos liefern neben dem optischen Zustand der Umgebung wichtige Geodaten. Unter anderem können wir in den Fotos später auch Entfernungen messen. Das hilft uns bei der Planung und dem Bau von Versorgungsleitungen und der Verlegung von Glasfaserkabeln. Wichtig zu wissen: Personen und Autokennzeichen werden selbstverständlich unkenntlich gemacht. Die gespeicherten Daten sind nur für unsere Planungsabteilung einsehbar.“ Das Mobile Mapping wird in den Kommunen für die Vermessung und Planung der neuen Glasfasertrassen eingesetzt. Westnetz wird im Auftrag der Westconnect GmbH das Glasfasernetz in den Kommunen errichten. 

Durch das Mobile Mapping-Verfahren kann mit geringem Aufwand der sichtbare Zustand der Infrastruktur detailliert abgebildet werden. Das ist praktisch und zeitsparend, denn bisher mussten die Westnetz-Mitarbeitenden die Versorgungstrassen deutlich aufwendiger aufnehmen. Das Mobile Mapping liefert beim Befahren automatisch Fotos und weitere wichtige Informationen über eine Strecke.