Horstmar,
05
Januar
2024
|
11:51
Europe/Amsterdam

Baumaßnahmen für die Versorgungssicherheit

  • Modernisierung der Stromnetzinfrastruktur 
  • Bauarbeiten an den Versorgungsleitungen in der Gossenstraße 
  • Zeitgleiche Maßnahmen im Strom- und Wasserbereich werden koordiniert

Die Anforderungen und Belastungen an die Versorgungsnetze steigen stetig. Um die Versorgung der Bürger*innen auch in Zukunft sicherzustellen, starten in der zweiten Januarwoche im Auftrag der Energieversorgung Horstmar/Laer GmbH umfangreiche Bauarbeiten in der Gossenstraße in Horstmar. Ziel der Maßnahme ist es, das Stromnetz im Bereich der Mittel- wie auch im Bereich der Niederspannung, zu verstärken. Um die Belastungen für die Bürger*innen möglichst gering zu halten, werden hier gleich mehrere Baumaßnahmen koordiniert durchgeführt: Parallel zu den Arbeiten am Stromnetz führen die Stadtwerke Emsdetten Arbeiten an den Wasserleitungen durch und die Stadt Horstmar lässt die Abwasseranschlüssen sanieren und erneuern. 

Die Netzgesellschaft Horstmar/Laer GmbH, ein gemeinsames Unternehmen der Stadt Horstmar, der Gemeinde Laer und des Energiedienstleisters und Infrastrukturanbieters Westenergie AG, betreibt das örtliche Stromnetz und greift dafür auf das Know-how des Verteilnetzbetreibers Westnetz zurück, der für die Betriebsführung der örtlichen Netze verantwortlich ist. Geplant wurden die neuen Versorgungsleitungen am benachbarten Westnetz-Betriebsstandort in Metelen. In der gesamten Region verantwortet Westnetz die Planung, den Bau, die Instandhaltung und den Betrieb von 12.400 Kilometern Strom-, 2.500 Kilometern Gas- und 170 Kilometern Wassernetz. Insgesamt 130 Mitarbeitende sorgen in der Region für eine zuverlässige Energieversorgung. 

Die Bauarbeiten beginnen je nach Witterung am 8. Januar und werden voraussichtlich etwa Mitte März abgeschlossen. Im Zuge der Arbeiten kommt es in verschiedenen Abschnitten der Straßen zu Einschränkungen. Auch zu Sperrungen der Straße wird es im Laufe der Bauarbeiten kommen, so dass für wenige Tage in einzelnen Bauabschnitten auch die Grundstücke nicht mit dem Auto zu erreichen sein werden. Sollte es beiden Arbeiten am Niederspannungsnetz notwendig werden den Strom für einzelne Häuser kurzzeitig abzuschalten, werden die Anwohner*innen darüber rechtzeitig informiert. 

Konkret werden bei dieser Netzverstärkungsmaßnahme auf einer Länge von rund 180 Metern die Kabel des Niederspannungsnetzes erneuert und das 10.000 Volt Mittelspannungskabel ausgewechselt und die Netzkapazität verstärkt. Die Baumaßnahmen sind notwendig, weil die Stromnetze immer höheren Belastungen ausgesetzt sind: Immer mehr Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Firmen und Privathäusern speisen Strom ein, Ladestationen für E-Autos und E-Bikes sowie die Wärmepumpen zum Heizen der Häuser benötigen mehr Strom. Um eine Überlastung der Netze und damit möglichen Störungen vorzubeugen, wird bereits jetzt in die Stärkung der Netze investiert.