Planung des Ersatzneubaus der 110-KV-Leitung Idar-Oberstein-Niederhausen

Rund 160 Bürgerinnen und Bürger besuchten die Dialog- und Informationsmärkte

 

  • Fachleute präsentierten den aktuellen Planungsstand in Waldböckelheim und Kirn
  • Hochspannungsfreileitung verläuft von Idar-Oberstein nach Niederhausen

Rund 160 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung der Westnetz GmbH zu zwei Dialog- und Informationsmärkten im Bürgerhaus in Waldböckelheim und im Gesellschaftshaus in Kirn. Fachleute des Unternehmens standen Rede und Antwort und stellten vor dem offiziellen Planfeststellungsverfahren den aktuellen Planungsstand der rund 44 Kilometer langen 110-Kilovolt-Leitung (kV) von Idar-Oberstein nach Niederhausen vor. Alle Bürgerinnen und Bürger hatten von 14 bis 19 Uhr die Möglichkeit, sich vor Ort mit den Netzexperten zum Ersatzbauprojekt auszutauschen und ihre Fragen rund um die zu planende Verbindung zu stellen.

Für die Planung der Hochspannungsverbindung von Idar-Oberstein nach Niederhausen ist Westnetz verantwortlich. Im Rahmen der Informationsmärkte hatte Westnetz alle Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig vor dem offiziellen Verfahrensbeginn über den aktuellen Planungsstand des Projektes informiert. Die langfristige Erhaltung der Leitungsverbindung zwischen Idar-Oberstein und Niederhausen ist für die regionale Stromversorgung von wesentlicher Bedeutung. Die bestehende Verbindung wurde im Jahr 1930 errichtet und muss aufgrund ihres Alters erneuert werden. Sie soll im vorhandenen Trassenbereich durch eine neue Freileitung ersetzt werden. Besonders wichtig ist dies mit Blick auf die Zielsetzung der Landesregierung von Rheinland-Pfalz, bereits im Jahre 2030 sollen hundert Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden. Der Verlauf der bestehenden Verbindung zwischen Idar-Oberstein und Niederhausen soll beim Ersatzneubau der Freileitung beibehalten werden. Die alte Leitung wird hierbei vollständig zurückgebaut. Wie bei der vorhandenen Leitung sollen auch bei der zukünftigen Verbindung Stahlgittermasten mit drei Traversen verwendet werden. Ein Unterschied besteht darin, dass bei den alten Masten jeweils die unterste Traverse die längste ist, während bei den neuen Masten die mittlere Traverse die längste ist. Die Inbetriebnahme der erneuerten Verbindung ist je nach Verlauf des Genehmigungsverfahrens 2021 zu erwarten. Westnetz plant, den Antrag für das Planfeststellungsverfahren Ende 2017 einzureichen.
Vertreter von Westnetz und der Stadt Kirn im Gespräch über den geplanten Leitungsverlauf. Westnetz setzt während des laufenden Planungsprozesses offen und transparent auf den Dialog und bezieht Behörden, Verbände und Bürger vor Ort mit ein. Mit dem Genehmigungsplaner Thorsten Rathmann steht ein Ansprechpartner für Bürgeranfragen zur Verfügung. Das Bürgertelefon zum geplanten Ersatzbau der 110-kV-Verbindung hat die Telefonnummer 0231/438-3237. Alternativ ist das Projekt-Team über die E-Mail-Adresse: leitung-idar-oberstein-niederhausen@westnetz.de erreichbar.


Die Westnetz mit Sitz in Dortmund ist der Verteilnetzbetreiber für Strom und Gas im Westen Deutschlands. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der innogy SE. Westnetz betreibt mit 5.100 Mitarbeitern eine Vielzahl von Netzen unterschiedlicher Eigentümer im Westen Deutschlands. Sie ist ein unabhängiger Verteilnetzbetreiber und stellt die Gas- und Stromnetze allen Marktteilnehmern diskriminierungsfrei zur Verfügung. Innerhalb der innogy SE verantwortet Westnetz im regulierten Bereich Planung, Bau, Instandhaltung und Betrieb von 185.000 Kilometern Stromnetz und 28.000 Kilometern Gasnetz. Westnetz unterstützt die Energiewende in Deutschland mit zukunftsorientiertem Aus- und Umbau der Netze sowie zahlreichen Innovationsprojekten.

 

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