Engpässe im Netz der Westnetz GmbH

Netzausbau

In einzelnen Regionen des Netzgebietes der Westnetz GmbH kann es zu zeitlich befristeten Engpässen kommen, sofern der Anschluss der Erzeugungsanlagen vor dem Abschluss der Arbeiten zum Netzausbau erfolgt.

Im Netzgebiet der Westnetz GmbH besteht zur Zeit in folgenden Netzbereichen die Möglichkeit, dass für Erzeugungsanlagen ein Einspeisemanagement nach § 14 EEG 2017 durchgeführt wird:
 

Engpassname

Beschreibung

UA Stahe 35/110kV KabelAusbau der UA Saeffelen auf 110kV zur Aufnahme weiterer dezentraler Einspeiser
UA Uedem Kabel 10 kVNetzausbau zur Aufnahme weiterer Einspeiseanlagen im Mittelspannungsnetz
UA Fürstenau 30-kV-Leitung Neuenkirchen-WestErhöhung der Trafoleistung in der Umspannanlage Alfhausen zur Weiterleitung dezentral erzeugter Energie in das 110-kV-Netz
UA Büren 30 kV Trafo 3112Anbindung der Umspannanlage Rüthen an das 110 kV-Netz zur Weiterleitung dezentral erzeugter Energie
Region Simmern-Wengerohr 110 kVEinrichtung eines Freileitungsmonitoring an den 110 kV-Freileitungen BL 1175, BL 0787 und 0748 zur Erweiterung der Übertragungskapazität
UA Millingen 25kVVerstärkung des Netzes zur Aufnahme weiterer dezentraler Einspeiser.
UA Hemsen 30kV-KabelUnbefristeter Netzengpass ohne Baumaßnahmen gemäß §11 Abs. 2 EnWG (Spitzenkappung).
UA Büren 110kV-LeitungenNeubau einer 110kV-Verbindung zwischen den Anlagen UA Marsberg und UA Nehden.
UA Halen 110-kV-Ltg Alfh. W/OBau der neuen Umspannanlage Merzen mit Ankopplung an das Übertragungsnetz.
UA HANEKN 110kV Rühle OstEinrichtung eines Freileitungsmonitoring zur Erhöhung der Übertragungskapazität sowie Einbindung einer zusätzlichen 110-kV-Leitung in die UA Hanekenfähr.
UA Bentheim Trafo 1Zubau eines weiteren Transformators zur Weiterleitung dezentral erzeugter Energie in das Hochspannungsnetz

 
Die in diesem Netzbereich angeschlossenen Erzeugungsanlagen werden zum Schutz des Netzes in ihrer Einspeiseleistung gedrosselt, sofern die Einspeisungen die Transportkapazität der betroffenen Netzkomponenten überschreiten. Ansonsten käme es zu Beschädigung von Netzanlagen und Versorgungsausfällen.

Mit Abschluss des erforderlichen Netzausbaus wird das Einspeisemanagement in den genannten Netzregionen beendet.