Engpässe im Netz der Westnetz GmbH

Netzausbau

In einzelnen Regionen des Netzgebietes der Westnetz GmbH kann es zu zeitlich befristeten Engpässen kommen, sofern der Anschluss der Erzeugungsanlagen vor dem Abschluss der Arbeiten zum Netzausbau erfolgt.

Im Netzgebiet der Westnetz GmbH besteht zur Zeit in folgenden Netzbereichen die Möglichkeit, dass für Erzeugungsanlagen ein Einspeisemanagement nach § 14 EEG 2014 durchgeführt wird:
 

Engpassname

Beschreibung

UA Kevelaer 25 kV LaarbruchVerstärkung des Mittelspannungskabels zur Aufnahme weiterer dezentraler Einspeisung
UA Hemsen 30kV-KabelUnbefristeter Netzengpass ohne Baumaßnahmen gemäß §11 Abs. 2 EnWG (Spitzenkappung).
UA Büren 110kV-LeitungenNeubau einer 110kV-Verbindung zwischen den Anlagen UA Marsberg und UA Nehden
Gebiet Rheine 30kVNeubau 110kV-Anlage Holsterfeld als Ersatz der 30kV-Anlage Spelle zur Erhöhung der Übertragungskapazität dezentraler Einspeiseleistungen.

 
Die in diesem Netzbereich angeschlossenen Erzeugungsanlagen werden zum Schutz des Netzes in ihrer Einspeiseleistung gedrosselt, sofern die Einspeisungen die Transportkapazität der betroffenen Netzkomponenten überschreiten. Ansonsten käme es zu Beschädigung von Netzanlagen und Versorgungsausfällen.

Mit Abschluss des erforderlichen Netzausbaus wird das Einspeisemanagement in den genannten Netzregionen beendet.