Kirn, 22. November 2016, Westnetz GmbH

Rund 160 Bürgerinnen und Bürger bei Dialog- und Informationsmärkten



  • Fachleute präsentierten den aktuellen Planungsstand in Waldböckelheim und Kirn

  • Hochspannungsfreileitung verläuft von Idar-Oberstein nach Niederhausen

Rund 160 Bürgerinnen und Bürger sind der Einladung von Westnetz zu zwei Dialog- und Informationsmärkten im Bürgerhaus in Waldböckelheim und im Gesellschaftshaus in Kirn gefolgt. Fachleute des Unternehmens standen Rede und Antwort und stellten vor dem offiziellen Planfeststellungsverfahren den aktuellen Planungsstand der rund 44 Kilometer langen 110-Kilovolt-Leitung (kV) von Idar-Oberstein nach Niederhausen vor. Alle Bürgerinnen und Bürger hatten von 14 bis 19 Uhr die Möglichkeit, sich vor Ort mit den Netzexperten zum Ersatzbauprojekt auszutauschen und ihre Fragen rund um die zu planende Verbindung zu stellen.

Für die Planung der Hochspannungsverbindung von Idar-Oberstein nach Niederhausen ist Westnetz verantwortlich. Im Rahmen der Informationsmärkte hatte Westnetz alle Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig vor dem offiziellen Verfahrensbeginn über den aktuellen Planungsstand des Projektes informiert. Die langfristige Erhaltung der Leitungsverbindung zwischen Idar-Oberstein und Niederhausen ist für die regionale Stromversorgung von wesentlicher Bedeutung. Die bestehende Verbindung wurde im Jahr 1930 errichtet und muss aufgrund ihres Alters erneuert werden. Sie soll im vorhandenen Trassenbereich durch eine neue Freileitung ersetzt werden. Besonders wichtig ist dies mit Blick auf die Zielsetzung der Landesregierung von Rheinland-Pfalz, bereits im Jahre 2030 sollen hundert Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden. Der Verlauf der bestehenden Verbindung zwischen Idar-Oberstein und Niederhausen soll beim Ersatzneubau der Freileitung beibehalten werden. Die alte Leitung wird hierbei vollständig zurückgebaut. Wie bei der vorhandenen Leitung sollen auch bei der zukünftigen Verbindung Stahlgittermasten mit drei Traversen verwendet werden. Ein Unterschied besteht darin, dass bei den alten Masten jeweils die unterste Traverse die längste ist, während bei den neuen Masten die mittlere Traverse die längste ist. Die Inbetriebnahme der erneuerten Verbindung ist je nach Verlauf des Genehmigungsverfahrens 2021 zu erwarten. Westnetz plant, den Antrag für das Planfeststellungsverfahren Ende 2017 einzureichen.

Westnetz setzt während des laufenden Planungsprozesses offen und transparent auf den Dialog und bezieht Behörden, Verbände und Bürger vor Ort mit ein. Mit dem Genehmigungsplaner Thorsten Rathmann steht ein Ansprechpartner für Bürgeranfragen zur Verfügung. Das Bürgertelefon zum geplanten Ersatzbau der 110-kV-Verbindung hat die Telefonnummer 0231/438-3237. Alternativ ist das Projekt-Team über die E-Mail-Adresse leitung-idar-oberstein-niederhausen@westnetz.de erreichbar. Weitere Informationen zum Projekt finden sich auch im Internet unter www.westnetz.de. Es steht dort ab sofort eine umfangreiche Broschüre zum geplanten Ersatzbau zum Download bereit.


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Sabrina Kunz
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