Freudenberg, 30. November 2016, Westnetz GmbH

Letzte 10.000 Volt-Freileitung in Freudenberg verkabelt



  • Freudenberg im Bereich der Mittelspannung zu 100 Prozent über Erdkabel versorgt

  • Demontage von 30 Masten zwischen Plittershagen und Hof Stöcken

Zurzeit legt der regionale Netzbetreiber Westnetz, ein Tochterunternehmen der innogy, ein neues 10.000 Volt-Kabel von Plittershagen zum Hof Stöcken. Damit ist die Stadt Freudenberg jetzt im Bereich der 10.000 Volt Mittelspannung zu 100 Prozent verkabelt und das Stromnetz bei Witterungseinflüssen wesentlich unanfälliger und sicherer. Bürgermeisterin Nicole Reschke machte sich vor Ort ein Bild über den aktuellen Stand der Baumaßnahme.

Die bestehende Freileitung von 1.450 Metern wird in einer neuen Trassenführung neben der Straße durch ein 1.700 Meter langes Kabel ersetzt. „Mit dieser Maßnahme verschwindet die letzte Mittelspannungsfreileitung in Freudenberg“, sagte Achim Loos, Netzbetriebsmeister der Westnetz. „Kabelnetze sind bei Witterungseinflüssen deutlich unanfälliger“, ergänzte Loos. Dadurch werde das Stromnetz in Freudenberg deutlich sicherer. Die Stromversorgung wird über ein 130 Kilometer langes Mittelspannungsnetz (10.000 Volt) sicher gestellt, wovon alleine seit dem Jahr 2000 rund 37 Kilometer im Erdboden gelegt wurden.

Die Demontage der alten Freileitung zwischen Plittershagen und Oberstöcken erfolgt in Abstimmung mit den betroffenen Grundstückseigentümern, wird aber erst im Winterhalbjahr durchgeführt, um Flurschäden zu vermeiden. Insgesamt werden 30 Masten demontiert und abtransportiert. Die Kosten der gesamten Maßnahme belaufen sich auf 185.000 Euro und beinhalten sowohl die Verlegung eines Technik-Leerrohres, welches später für eine mögliche Breitbandverkabelung oder Datenübertragung genutzt werden kann, als auch den Anschluss einer neuen Trafostation für den Hof Stöcken.


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