Vossenack , 19. September 2016, Westnetz GmbH

Westnetz eröffnet neuen Standort in Vossenack



  • Netz- und Betriebsstandort stärkt Dürener Region

  • Modernste Technik sichert Versorgungssicherheit

  • Hexacopter überprüft Leitungen, Masten und Photovoltaikanlagen

Maik Neuser, Pilot des Hexakopters erklärt den Gästen die Funktionsweise des Fluggerätes (1.v.l. Bürgermeister Axel Buch, 5.v.r. Thomas Bley, Leiter Regionalzentrum Westliches Rheinland der Westnetz)
Maik Neuser, Pilot des Hexakopters erklärt den Gästen die Funktionsweise des Fluggerätes (1.v.l. Bürgermeister Axel Buch, 5.v.r. Thomas Bley, Leiter Regionalzentrum Westliches Rheinland der Westnetz)

Ein Erfolg war die Eröffnung des neuen Westnetz-Standortes in Hürtgenwald-Vossenack im Zweifaller Weg. „Mit der Eröffnung des neuen Technik-Standortes im Kreis Düren übernimmt Vossenack wichtige Aufgaben“, betont Thomas Bley, Leiter des Regionalzentrums (RZ) Westliches Rheinland, in seiner Ansprache vor kommunalen Vertretern, Anwohnern und Westnetz-Mitarbeitern. Ausgelöst durch die Umsetzung eines neuen Netzbetriebskonzeptes hatte die Westnetz entschieden, den ehemaligen Standort im Gebiet der Städteregion Aachen in die Gemeinde Hürtgenwald des Kreises Düren zu verlagern.

Auf dem rund 1.000 Quadratmeter großen Gelände wurde nach Renovierungs- und Umbaumaßnahmen im Frühjahr ein Werkstattbereich in einer rund 250 Quadratmeter großen Lagerhalle eingerichtet. Außerdem wurde ein Carport gebaut.

Zwölf Mitarbeiter unter Führung von Ralf Weber, Teamleiter Netzbetriebsbereich Düren, betreuen von hier aus das örtliche Versorgungsnetz: 1.000 Kilometer Strom- und Gasnetz, 13.000 Hausanschlüsse und über 4.000 Straßenleuchten des Kreises Düren und der Städteregion Aachen. Von hier aus koordinieren sie unter Beachtung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes den Betrieb, die Instandhaltung und Entstörung der betreuten Versorgungsnetze. Der Netzbetriebsbereich Düren ist einer von fünf Meisterbereichen im Netzbetrieb Westliches Rheinland, der von Dietmar Blaschyk geleitet wird.

Dieser erläuterte den Gästen die vielfältigen Versorgungsaufgaben und aktuelle Projekte im Netzbau. Weitere Technikexperten präsentierten Anlagen und erklärten Montagetätigkeiten anhand von vorhandenem Betriebsmaterial.
Auch die innovative Technik kam nicht zu kurz. So setzt das Unternehmen seit einiger Zeit für Inspektionsarbeiten an technischen Einrichtungen, Leitungen und Strommasten einen sogenannten Hexacopter ein. Dieses unbemannte Flugobjekt hat einen Durchmesser von gut einem Meter, sechs Rotoren und fünf Kilo Gewicht. Es verschafft in der Höhe mehr Überblick. „Der Hexacopter kann sich senkrecht in die Höhe schrauben und hilft, die teuren, zeitaufwändigen und oft auch risikobehafteten Inspektionen durch Menschen in schwindelnder Höhe durch innovative Technik zu ersetzen“, sagt Maik Neuser, einer von vier Hexa-Piloten. Beispiele für den Einsatz des Gerätes sind die Kontrolle von Strommasten, die Inspektion von Windkraftanlagen oder die Thermografie von Photovoltaikanlagen.


Für Rückfragen:
Edith Feuerborn
T 02421 47 2246
M 0173 2929643