Rheinbach, 10. Juni 2016, Westnetz GmbH

800-er Press-Räumbohrung am Haltepunkt Römerkanal



Ein wichtiger Schritt zur Erhaltung der Versorgungssicherheit ist geschafft. Darüber freuen sich Stefan Raetz, Bürgermeister Stadt Rheinbach (1.v.r.), Hubert Horst, Projektleiter Westnetz (4.v.r.) und Martina Meyer, RWE-Kommunalbetreuerin (1.v.l.)
Ein wichtiger Schritt zur Erhaltung der Versorgungssicherheit ist geschafft. Darüber freuen sich Stefan Raetz, Bürgermeister Stadt Rheinbach (1.v.r.), Hubert Horst, Projektleiter Westnetz (4.v.r.) und Martina Meyer, RWE-Kommunalbetreuerin (1.v.l.)

In einer koordinierten Baumaßnahme zwischen der Westnetz GmbH und dem Eigenbetrieb Wasserwerk der Stadt Rheinbach ist am Haltepunkt Römerkanal eine 800 er Press-Räumbohrung vorgenommen worden, die die Bahnstrecke Bonn-Euskirchen kreuzt.
Dieses Verfahren, bei dem mit Hilfe einer hydraulischen Bohr-Pressanlage Stahl-Leerrohre durch den Boden unter Gleiskörpern gepresst werden, dient dazu, anschließend Versorgungsleitungen hindurch zu führen. Das Rohr hat einen Durchmesser von 800 Millimetern.

Hintergrund der gemeinsamen Planung war, vom bereits weitgehend erschlossenen Gewerbegebiet Nord II eine unterirdische Verbindung mit den notwendigen Versorgungsleitungen für die angrenzenden Gewerbegebiete sicherzustellen. Hierbei wurde die Erschließung der Gewerbefläche „Wolbersacker“ berücksichtigt.
Die hier durchgeführte aufwändige Baumaßnahme darf als gutes Beispiel dafür dienen, was auch bei kleineren Projekten im Stadtgebiet gängige Praxis ist: eine gute, vertrauensvolle und vor allem im Sinne der Bürgerinnen und Bürger wirtschaftliche Zusammenarbeit der vor Ort zuständigen Versorgungsträger.