Saffig, 29. April 2016, Westnetz GmbH

Moderne Umspannanlage in Münstermaifeld sorgt für eine zukunftssichere Stromversorgung



  • Nach neunmonatiger Bauzeit geht Umspannanlage Maifeld offiziell in Betrieb

  • Rund eine Million Euro investierte Westnetz in die Umbaumaßnahme

Umspannanlage in Münstermaifeld
Umspannanlage in Münstermaifeld

Vertreter von RWE Deutschland und der Westnetz GmbH nahmen heute gemeinsam mit Bürgermeistern und kommunalen Vertretern der Netzgesellschaft Maifeld die modernisierte 110.000-/20.000-Volt-Umspannanlage am Ortsrand von Münstermaifeld offiziell in Betrieb. Rund eine Million Euro investiert das Unternehmen in den Umbau der Anlage.

„Es freut mich heute einen Knotenpunkt der Energieversorgung in der Verbandsgemeinde Maifeld in Betrieb zu nehmen“, sagt Thomas Hill, Leiter des Westnetz-Regionalzentrums Rauschermühle in Saffig. „Mit dem Ausbau der in den 80er Jahren in Betrieb genommenen Mittelspannungs-schaltanlage erhöht Westnetz die Versorgungsqualität und stärkt die örtlichen Stromnetze für die Energiewende. Hier wird die Energie aus dem Hochspannungsnetz auf kleinere Spannungsebenen umgewandelt und in die örtlichen Netze verteilt. In umgekehrter Reihenfolge bietet der neue Transformator ausreichend Leistungsreserven, um den hier in der Region erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien in die regionalen Verteilnetze und das Hochspannungsnetz einzuspeisen. Im Netz der Umspannanlage Maifeld sind über neun Megawatt (MW) Einspeiseleistung aus Photovoltaik-Anlagen installiert. Damit trägt die Umspannanlage in einem erheblichen Maße zum Gelingen der Energiewende bei.

Im Auftrag der Westnetz wechselten Partnerfirmen aus der Region auf dem Areal den Transformator, der eine Leistung von 15 Megavoltampere (MVA) übertragen kann. In einem zusätzlichen Gebäude wurde die neue 20.000-Volt-Schaltanlage und die intelligente Steuerungstechnik untergebracht. Die Schutztechnik schützt das Stromnetz vor Überspannung, beispielsweise bei Kabelbeschädigungen durch Baggerarbeiten und schaltet automatisch betroffene Stromkreise aus. Die Leittechnik unterstützt betrieblich erforderliche Schaltungen im Netz und sorgt für mehr Sicherheit. Durch den Anschluss an die Netzführung in Plaidt ist eine 24-Stunden-Überwachung und Fernsteuerung und damit höchste Betriebsverfügbarkeit gewährleistet.
Aus der Umspannanlage Maifeld werden die Städte Polch und Münstermaifeld sowie weitere 18 Ortsgemeinden versorgt.

Am weitläufigen Mittelspannungsnetz sind insgesamt rund 160 Transformatorenstationen zur allgemeinen Stromversorgung angeschlossen, dies inklusive kundeneigener Stationen zur Versorgung von Landwirtschaft, Gewerbe- und Industriekunden.

Für Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld, eine Bestätigung der engen Partnerschaft zwischen der kommunalen Seite und RWE: „Mit der Investition verbessert RWE nachhaltig die Stromversorgung in unserer Region, ermöglicht die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe und stärkt so die Wettbewerbsfähigkeit. Auch Haushaltskunden und örtliche Betriebe profitieren von einem leistungsstarken Stromnetz.“

Streuobstwiese zur Begrünung der Anlage angelegt

Zur Begrünung der Anlage wurde eine Streuobstwiese mit alten deutschen Obstsorten angelegt. In den kommenden Jahren sollen hier Nistplätze für den Steinkauz eingerichtet werden. Dass Technik und Rückzugsgebiete augenscheinlich gut in Einklang zu bringen sind, belegen derzeit Jungfüchse. Der Fuchsbau befindet sich direkt an der neu angelegten Streuobstwiese


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