Saffig, 21. April 2016, Westnetz GmbH

Westnetz baut eine neue Umspannanlage in Ringen



  • Moderne Umspannanlage versorgt Innovationspark Rheinland

  • Westnetz investiert rund 4 Millionen Euro in die Baumaßnahme

Richtfest  für das Schaltgebäude in der neuen  Umspannanlage in Ringen:  Michael Dötsch, RWE-Kommunalbetreuer und Leiter der Region Rauschermühle (links) stellte gemeinsam mit Konzeptplaner Kurt Hürter von Westnetz (rechts) kommunalen Vertretern die neue Umspannanlage vor
Richtfest für das Schaltgebäude in der neuen Umspannanlage in Ringen: Michael Dötsch, RWE-Kommunalbetreuer und Leiter der Region Rauschermühle (links) stellte gemeinsam mit Konzeptplaner Kurt Hürter von Westnetz (rechts) kommunalen Vertretern die neue Umspannanlage vor

Westnetz baut eine neue 110.000/20.000 Volt-Umspannanlage in Ringen. Rund 4 Millionen Euro investiert das Unternehmen in den Bau der Anlage. Diese dient der dauerhaft sicheren und ausbaufähigen Versorgung des Innovationsparks Rheinland im Grafschafter Ländchen.

„Die neue Umspannanlage stellt in Zukunft die Stromversorgung der Industrieunternehmen im Innovationspark sicher“, sagt Michael Dötsch, RWE-Kommunalbetreuer und Leiter der Region Rauschermühle. „Hier wird die Energie aus dem Hochspannungsnetz auf kleinere Spannungsebenen umgewandelt und in die örtlichen Netze verteilt. Die Anlage ist so ausgerichtet, dass sie eine Stadt mit 30.000 Einwohnern ohne weiteres versorgen könnte“, erläutert Michael Dötsch.

Westnetz baut mit Partnerunternehmen aus der Region auf einem Grundstück von 4000 Quadratmetern eine sogenannte 110.000-Volt-Doppelstichanlage mit zwei Transformatoren, die jeweils eine Leistung bis zu 40 Megavoltampere liefern können. In einem Schaltgebäude wird die 20.000-Volt-Doppelsammelschiene untergebracht. Von hier aus erfolgt die Verteilung des Stroms in den Innovationspark. „Mit einer intelligenten Schutz- und Steuerungstechnik ausgestattet, können wir die Umspannanlage Ringen von unserer Netzleitstelle Plaidt rund um die Uhr ferngesteuert überwachen“, sagt Kurt Hürter, Konzeptplaner bei der Westnetz. „So können die Kollegen jederzeit die Auslastung der Umspannanlage prüfen und gegebenenfalls eingreifen.“

Die Umspannanlage wird bereits Ende August in Betrieb genommen.

Achim Juchem, Bürgermeister der verbandsfreien Gemeinde Grafschaft, betont:. „Westnetz ist erfahrener und zuverlässiger Partner bei der Stromversorgung industrieller Großunternehmen. Mit der Investition stellt das Unternehmen die sichere Versorgung des Innovationsparks Rheinland dauerhaft sicher und ermöglicht die Ansiedlung weiterer energieintensiver Gewerbebetriebe und stärkt so die Wettbewerbsfähigkeit.“

Eine Umspannanlage ist Teil des Stromnetzes und dient der Verbindung unterschiedlicher Spannungsebenen. Denn die elektrische Energie wird auf ihrem Weg vom Kraftwerk, wo sie erzeugt wird, zum Endverbraucher auf mehreren Spannungsebenen transportiert, um eine möglichst verlustarme Übertragung zu erhalten. Die Umspannanlage in Ringen transformiert die elektrische Energie beispielsweise von 110.000 Volt auf 20.000 Volt.


Für Rückfragen:

Gabi Press
T 2632 93-2471
M 01622543309
E gabi.press@westnetz.de