Bad Essen, 15. März 2016, Westnetz GmbH

Westnetz baut eine neue Gasdruckregelstation in Bad Essen-Wehrendorf



  • Neue Anlage „Im Felde“ wird Lieferknotenpunkt

  • Erhöhung der Versorgungssicherheit

  • Rund 470.000 Euro investiert Westnetz in die Modernisierung der Gasversorgung

Netzmeister Jürgen Bäcker an der neuen Gasdruckregelstation in Bad Essen-Wehrendorf.
Netzmeister Jürgen Bäcker an der neuen Gasdruckregelstation in Bad Essen-Wehrendorf.

Eine neue Gasdruckregelstation (GDR) an der Straße „Im Felde“ in Bad Essen-Wehrendorf wird neuer Knotenpunkt der Gasversorgung in der Region. Die neue Anlage erhöht die Versorgungsicherheit für die Zukunft und wird die alte Gasdruckregelstation an der Schledehauser Straße in Bad Essen-Wehrendorf ersetzen. Rund 470.000 Euro investiert Westnetz in die Modernisierung der Gasversorgung in Bad Essen.

Von der Anlage wird das zugeleitete Erdgas auf einer niedrigeren Gasdruckstufe in Richtung Wehrendorf, Harpenfeld und Lockhausen weitergeleitet. Aus Sicherheitsgründen wird das Erdgas mit einem Duftstoff versehen, der allgemein als sehr unangenehm empfunden und in der Bevölkerung als der typische Gasgeruch erkannt wird. „Der stetig steigende Energie- und Wärmebedarf in der Region ist Grund für die Neubaumaßnahme. Von der neuen Anlage werden rund 750 Haushalte mit Gas beliefert“, sagt Jürgen Bäcker, Netzmeister bei der Westnetz. „Mit einer intelligenten Schutz- und Steuerungstechnik ausgerüstet wird die Station rund um die Uhr ferngesteuert überwacht.“

Die neue Anlage ist als große, zweischienige Schrankanlage ausgeführt und hat eine maximale Gesamtleistung (maximaler Durchsatz) von 2.200 Kubikmetern Erdgas pro Stunde, was einer Energiemenge von etwa 2.000 Litern Heizöl entspricht. Für die Einbindung der neuen Station in das Gasnetz, legte Westnetz rund 500 Meter Gashochdruckleitungen und 1.500 Meter Gasmitteldruckleitungen. Diese Gasleitungen verbinden die neue Station mit der Gasübernahmestation an der Schulallee in Bad Essen. Jürgen Bäcker erklärt: „Die neuen Gasleitungen führen zum Teil unter dem Mittellandkanal her. Mit dem horizontalen Lenkbohrverfahren konnte der Mittellandkanal unterquert werden.“ Beim Lenkbohrverfahren wird nach einer Pilotbohrung der Bohrkanal ausgeweitet und ein Rohr eingebracht, in das die Monteure die Leitung einziehen. Mit Hilfe dieser Technik können Gewässer, Autobahnen oder Bahnübergänge unterquert werden, denn mit dem Lenkbohrer sind keine umfangreichen Straßenbauarbeiten oder Sperrungen notwendig.

Die neue Station wird aktuell montiert und nach Abschluss aller Installations- und Umrüstarbeiten voraussichtlich ab April 2016 in Betrieb genommen.

Die Westnetz mit Sitz in Dortmund ist der Verteilnetzbetreiber für Strom und Gas im Westen Deutschlands. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der RWE Deutschland AG. Westnetz betreibt mit 5.100 Mitarbeitern eine Vielzahl von Netzen unterschiedlicher Eigentümer im Westen Deutschlands. Sie ist ein unabhängiger Verteilnetzbetreiber und stellt die Gas- und Stromnetze allen Marktteilnehmern diskriminierungsfrei zur Verfügung. Im RWE-Konzern verantwortet Westnetz im regulierten Bereich Planung, Bau, Instandhaltung und Betrieb von 185.000 Kilometern Stromnetz und 28.000 Kilometern Gasnetz. Westnetz unterstützt die Energiewende in Deutschland mit zukunftsorientiertem Aus- und Umbau der Netze sowie zahlreichen Innovationsprojekten.

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