Dortmund, 14. März 2016, Westnetz GmbH

Erneuerbare Energien im Netzgebiet der Westnetz weiter im Aufwind



  • Installierte Leistung, Strom- und Biogaseinspeisung sowie Anteil am Endverbraucherabsatz 2015 weiter gestiegen

Die erneuerbaren Energien bleiben auch im Westen Deutschlands auf Wachstumskurs. Die Westnetz GmbH als größter deutscher Verteilnetzbetreiber weist steigende Werte bei installierter Leistung, Strom- und Biogaseinspeisung und dem Anteil am Endverbraucherabsatz im Jahr 2015 auf.

Die Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien stieg im Jahr 2015 um rund 20,6 Prozent auf 16,5 Milliarden Kilowattstunden (2014: 13,7 Milliarden Kilowattstunden). Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von mehr als 4,7 Millionen Haushalten. 201 Millionen Kilowattstunden Biogas in Erdgasqualität wurden 2015 in das Netz der Westnetz eingespeist, was einem Anstieg um rund 26,4 Prozent entspricht (2014: 159 Millionen Kilowattstunden).

Die Zahl der Anlagen nahm um rund 3,0 Prozent auf 156.516 zu (2014: 152.030). Die installierte Leistung erhöhte sich um rund 5,9 Prozent auf 9.236 Megawatt (2014: 8.721 Megawatt).

Die erneuerbare Energiequelle mit dem höchsten Anteil an installierter Leistung im Netzgebiet der Westnetz ist unverändert die Windenergie (5.046 MW), gefolgt von der Solarenergie (3.334 MW), Biomasse (629 MW), Deponie-, Klär- und Grubengasen (134 MW) und Wasserkraft (94 MW).

Der Anteil am Endverbraucherabsatz stieg um 12,7 Prozent auf 32,7 Prozent in 2015 (2014: 29,1 Prozent). Des Weiteren nahm die an die Anlagenbetreiber gezahlte Einspeisevergütung ebenfalls um rund 18,7 Prozent auf 2,29 Milliarden Euro (2014: 1,93 Milliarden Euro) zu.

Übersteigt die Einspeiseleistung den Verbrauch deutlich, kann das zu Netzüberlastungen führen. Zudem unterliegt die wetterabhängige Erzeugung der erneuerbaren Energien aus Wind- und Photovoltaikanlagen starken Schwankungen und ist nicht konstant verfügbar. „Dies stellt uns vor besondere Herausforderungen. Die dezentrale Einspeisung erhöht sich weiter, die Verteilnetze werden aktiver und wir haben immer mehr Eingriffe in das Stromnetz, um die Netzstabilität und damit auch die Versorgungssicherheit jederzeit gewährleisten zu können. In 2016 konnten wir dies für die Westnetz mit intelligentem Netzmanagement etwas begrenzen“, so Dr. Stefan Küppers, Geschäftsführer der Westnetz, weiter.

Alle Daten basieren auf den vorläufigen Werten zum Testat 2015.

Für Rückfragen:
Sebastian Ackermann
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Die Westnetz mit Sitz in Dortmund ist der Verteilnetzbetreiber für Strom und Gas im Westen Deutschlands. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der RWE Deutschland AG. Westnetz betreibt mit 5.100 Mitarbeitern eine Vielzahl von Netzen unterschiedlicher Eigentümer im Westen Deutschlands. Sie ist ein unabhängiger Verteilnetzbetreiber und stellt die Gas- und Stromnetze allen Marktteilnehmern diskriminierungsfrei zur Verfügung. Im RWE-Konzern verantwortet Westnetz im regulierten Bereich Planung, Bau, Instandhaltung und Betrieb von 185.000 Kilometern Stromnetz und 28.000 Kilometern Gasnetz. Westnetz unterstützt die Energiewende in Deutschland mit zukunftsorientiertem Aus- und Umbau der Netze sowie etlichen Innovationsprojekten.