Ostercappeln, 10. März 2016, Westnetz GmbH

Westnetz modernisiert das Stromnetz in Ostercappeln



  • Neues 10.000-Volt-Stromkabel parallel zur Mönkehöfener Straße

  • Aufstellung von zwei kompakten 10.000-Volt-Ortsnetzstationen

  • Rund 160.000 Euro investiert Westnetz in die Stärkung des Stromnetzes in Ostercappeln

(v.l.n.r.) Netzmeister Jürgen Bäcker (Westnetz), Ausführungsplaner Christian Schulte (Westnetz), RWE-Kommunalbetreuer Johannes Geers und Bohrmeister Christian Kitten (Beermann) vor der Felsbohrung an der Mönkehöfener Straße in Ostercappeln.
(v.l.n.r.) Netzmeister Jürgen Bäcker (Westnetz), Ausführungsplaner Christian Schulte (Westnetz), RWE-Kommunalbetreuer Johannes Geers und Bohrmeister Christian Kitten (Beermann) vor der Felsbohrung an der Mönkehöfener Straße in Ostercappeln.

Westnetz modernisiert das Stromnetz in Ostercappeln. Eine neues rund 1.800 Meter langes 10.000-Volt-Stromkabel parallel zur Mönkehöfener Straße (K423) und zwei neue kompakte 10.000-Volt-Ortsnetzstationen sorgen für eine zuverlässige Versorgung und stärken das Stromnetz in Ostercappeln für die Zukunft. Rund 160.000 Euro investiert Westnetz in die Modernisierung des Stromnetzes in Ostercappeln.

Das neue 185 Quadratmillimeter dicke leistungsstarke Erdkabel wird zukünftig die 1.500 Meter lange Freileitung parallel zur Mönkehöfener Straße ersetzen. Jürgen Bäcker, Netzmeister bei der Westnetz, erklärt: „Erdkabel sind im Gegensatz zu Freileitungen vor Witterungseinflüssen geschützt und erhöhen so die Versorgungssicherheit.“ Die Demontage der Freileitung erfolgt nach Inbetriebnahme des neuverlegten Erdkabels in Abstimmung mit den Grundstückseigentümern. „Zusätzlich legen wir bei dieser Baumaßnahme Leerrohre. Durch diese Leerrohre können in Zukunft beispielsweise Glasfaserkabel für ein schnelles Internet in der Region gezogen werden.“

Für die Legung des Stromkabels entlang der Mönkehöfener Straße setzt Westnetz unter anderem das Felsbohrverfahren ein. Beim Felsbohrverfahren wird nach einer Pilotbohrung der Bohrkanal ausgeweitet und ein Rohr eingebracht, in das die Monteure die Leitung einziehen. Jürgen Bäcker erklärt: „Mit Hilfe dieser Technik können wir Felsen durchqueren, aber auch Gewässer, Autobahnen und Bahnübergänge unterqueren, denn mit dem Lenkbohrer sind keine umfangreichen Straßenbauarbeiten oder Sperrungen notwendig.“ Eine weitere Besonderheit des Lenkbohrverfahrens ist, dass der Bohrmeister im Erdreich die Richtung wechseln und somit Hindernisse „umbohren“ kann. „So stellen wir sicher, dass wertvolle Baumbestände erhalten bleiben“, sagt Bäcker.

Auch werden zwei neue 10.000-Volt-Ortsnetzstationen in das Stromnetz eingebunden. „Mit der Inbetriebnahme der neuen Ortsnetzstationen, werden wir auch die Gittermaststation am Heerweg.- und die Turmstation an der Mönkehöfener Straße demontieren“, sagt Jürgen Bäcker. In einer Ortsnetzstation wird Mittelspannung in Niederspannung 230/400 Volt transformiert.

Die Firma Beermann führt die Bauarbeiten im Auftrag der Westnetz aus. Diese werden voraussichtlich bis April 2016 abgeschlossen sein.

Die Westnetz mit Sitz in Dortmund ist der Verteilnetzbetreiber für Strom und Gas im Westen Deutschlands. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der RWE Deutschland AG. Westnetz betreibt mit 5.100 Mitarbeitern eine Vielzahl von Netzen unterschiedlicher Eigentümer im Westen Deutschlands. Sie ist ein unabhängiger Verteilnetzbetreiber und stellt die Gas- und Stromnetze allen Marktteilnehmern diskriminierungsfrei zur Verfügung. Im RWE-Konzern verantwortet Westnetz im regulierten Bereich Planung, Bau, Instandhaltung und Betrieb von 185.000 Kilometern Stromnetz und 28.000 Kilometern Gasnetz. Westnetz unterstützt die Energiewende in Deutschland mit zukunftsorientiertem Aus- und Umbau der Netze sowie zahlreichen Innovationsprojekten.

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